Unsere Garnisonsstadt Halle (Saale) Die Stadt Halle fiel als Folge des 30jährigen Krieges im Jahre 1680 an das Kurfürstentum Brandenburg und erhielt erstmalig mit dem Einzug von 200 Füsilieren des Magdeburger Regiments No.3 den Status einer Garnisons- stadt.  1717 kam ein berühmter Truppenteil der preußischen Armee, das Infanterie- Regiment No.3, nach Halle und bestimmte bis 1806 das Garnisonsleben. Es galt nach dem Infanterie-Regiment No.6, dessen Kommandierender der “Soldatenkönig” Friedrich I. selbst war, als das “Beste” der preußi- schen Armee . Für die Bürger der Stadt war es eine schwere Belastung, sie mußten die Soldaten beherbergen und verpflegen.  Dieser Status endete 1807 mit dem Friedensschluß zwischen Frankreich und Preußen,                                                        Halle  wird von  französischen Trup-                                                        pen besetzt. Ende  des 19. Jhd. wurde                                                        mit dem Bau von Kasernen begonnen. 1881 wird die                                                        Kaserne  in  der  Reilstraße, 1891 in der Paracelsus-                                                                                                               straße und 1899 die in der Merseburger  Straße                                                         gebaut. Nach  dem  Versailler Vertrag wurden diese Kasernen mit Polizeihundertschaften belegt. 1934 wird die Kaserne an der Heide und die in der Wörmlitzer Flur gebaut. Halle ist in der DDR ein bedeutender militärischer Standort für die 27.GMSD der GSSD und der 11. MSD der NVA. 1971 wird in Halle-Lettin eine Kaserne für den Stab der 11. MSD, dem NB-11 und den Stabseinheiten fertiggestellt und bezogen. Nach der Wiedervereinigung wird sie kurzzeitig von  einem Sanitätstruppenteil der Bundeswehr genutzt und 2010 mit dem Abriß  für eine  Erweiterung des Stadtteils Heide-Nord begonnen.